Uncategorized - posted on März 14, 2016 by

Intim in Nantes! Tag 4

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Holla die Waldfee! Ab nach Nantes an die Uferpromenade der Loire und rein ins “Le Ferrailleur”. Zur Abwechslung ein etwas engerer Club mit Fassungsvermögen von knapp 300 Leuten. Ausverkauft. Bäämmm! Eng, heiß, die Luft zum Schneiden. Exzellenter Nährboden für eine exzessive Rock’n’Roll Party. Yes! Und so geht es auch zur Sache. Ab durch die Wand, das Publikum hat kaum Pause zum Verschnaufen. Wir halten das Gaspedal durchgedrückt und das Tempo hoch. Dass Nashville Pussy die Lautstärkebegrenzung bereits beim Soundcheck um 10 dB überschreiten kommentiert Blaine Cartwright mit einem Fingerzeig auf uns nur mit: “I don’t care. These guys are even louder than us.”

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Mittlerweile sind die Shows und das Land so in uns aufgesogen, dass Herr Zigarre seine mickrigen Französischkenntnisse so aufgepäppelt hat, dass das Publikum bei den Ansagen tatsächlich vermutet wir seien Franzosen. Zumindest nach dem ersten Satz. Beim zweiten ist diese Illusion wieder dahin.

Insgesamt ein extraklasse Abend. Krönender Abschluss mit Nashville Pussy und Bier in der Hotellobby. Im Hintergrund läuft ein französischer Softporno. Andere Länder, andere Sitten. Morgen geht’s nach Paris, die Stadt der Liebe. Passt ja.

Vielen Dank Nantes!

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Uncategorized - posted on März 13, 2016 by

Ab in die Bretagne! Tag 3

Wir verlassen die Normandie und begeben uns auf direktem Wege in die Bretagne. “L’Étage” soll das neue Ziel der Begierde heißen. Wir vermuten dass der Name daher rührt, da man um auf die Bühne zu gelangen mit einem Fahrstuhl in die erste Etage fahren muss. Ganz schön gewitzt diese Marketingfuzzis.

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Zum Catering gab es dann eine Spezialität der Region: Bratwurst im Crépes. Diese ausgeklügelte Mahlzeit ähnelt tatsächlich der deutschen Variante Bratwurst im Brötchen ungemein. Wer jetzt da von wem abgeschrieben hat, konnte nicht final geklärt werden. Ist ja auch wurst…was für ein Wortspiel. Geschmeckt hat’s in jedem Fall exzellent!

Nun ja, zur Sache: Das Konzert vor den 400-500 Zuschauern war noch mal eine Ecke fetter und intensiver als die Runde in Saint-Lo. Ist aber eigentlich auch selbstredend, da wir so langsam in Fahrt kommen und mit jedem Gig an Routine zulegen. Außerdem wird jede Show im Nachhinein haarklein und detailliert analysiert und optimiert. Weil das ja klar ist. Wir fragen uns allerdings wie gut man eigentlich noch werden kann. Wie weit soll das denn um Himmelswillen noch gesteigert werden?! 😉

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Einen Wermutstropfen haben wir dennoch zu vermelden: Unser Spiderman wird zunehmend von Männern UND Frauen sexuell belästigt. So sagt er. Allerdings sind es vornehmlich Männer, die ihn entweder leidenschaftlich küssen, in den Arsch kneifen oder andeuten ihm zur Hand zu gehen…wenn ihr versteht.

Dabei nehmen sie fälschlicherweise an er würde das nicht bemerken. Ist natürlich quatsch. Spiderman sieht alles und kommentiert dies auch energisch mithilfe ausfallender Gesichtsmimiken die unter der Maske leider nicht zu erkennen sind. Hmm…schade.

Das war Rennes. Wir hatten auf jedenfall ordentlich Spaß und kommen gerne wieder!

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Gigs, Music - posted on März 12, 2016 by

Konzertauftakt! Oder: Es ist einfach schön mit Profis zu arbeiten – Tag 2

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Tja, was soll man sagen? Das hat schon etwas für sich wenn für alles gesorgt wird und jeder weiß was er tut. Ankunft im Club Le Normandy: Eigene Loge, feines Catering, getakteter Zeitplan.

Zum Catering gibt es zu sagen, dass es in Frankreich wohl Usus ist mehrere Gänge zu servieren. Unkultivierte deutsche Amateure neigen angesichts dieses Unwissens dazu, sich mit den Startern bereits den Wamst vollzuhauen, um dann mit großen Augen festzustellen: Oh, da kommt der Hauptgang. Nun ja, es ist nunmal ein Lernprozess. Somit kann der Punkt französisches Catering auf dem Weg zur Band von Welt auch abgehakt werden. Super bedientes Klischée übrigens: Der Rotwein auf dem Mittagstisch. Muss dann natürlich verköstigt werden.
Zum Wesentlichen: ENDLICH! ausreichend große Bühnen, sodass die bewegungsfreudigen Akteure auch mal genug Auslauf bekommen. Vom Sound brauchen wir nicht reden. Das ist natürlich aller erste SahneIMG_2461

Beim Anblick der 400-500 Zuschauer im Konzertsaal, macht sich beim ein oder anderen vor der Show dann doch ein wenig Nervosität breit, die aber logischerweise nach dem ersten Takt vollends weggeblasen ist und der Rock’n’Roll-Sturm seinen Lauf nehmen kann. Das französische Publikum ist sichtlich angetan, der Applaus heizt die Atmosphäre auf und wir legen noch einen drauf. Großartig!IMG_2502
Es ist doch einfach schön festzustellen, dass Rock’n’Roll sprachen-, und länderübergreifend verbindet, zusammenschweißt und wieder zeigt, dass wir im Grunde alle Brüder sind: Liberté, Égalité, Fraternité. Das trifft es doch ganz gut.
Und so wird man dann auch von einem großen, bärtigen, schweren und gefährlich anmaßenden Typen nach der Show liebevoll in den Arm genommen mit den Worten: Bienvenue à France – mit Schmatzer auf die Wange. Ja, wir sind angekommen. Merci beaucoup Saint-Lô!

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Uncategorized - posted on März 11, 2016 by

Die ultimative Pussytour – Tag 1 – KICKOFF

Johnny On-The-Spot auf großer Fahrt. 4.500km sollen es insgesamt werden. 8 Supportshows der großartigen Nashville Pussy in 10 Tagen. Einmal durch Frankreich über Spanien und zurück. Die erste Etappe legt mit knapp 1.000km Anreise schon mal gut los.

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Die Stimmung ist ausgelassen. Noch. Es machen sich bereits die ersten nervtötenden Eigenschaften diverser egozentrische und aufbrausender Sänger bemerkbar. Diese Umstände könnten jederzeit zu einer Eskalation und potentieller Gefährdung des Gesamtunternehmens, ja, sogar zum Ende einer großen Bandgeschichte führen.
Ist natürlich alles quatsch.
Mit nur 2 Stunden Verspätung war dann tatsächlich alles soweit in den übermäßig überproportionalen Tourbus eingeladen. Ein Gefährt, so vermutet man, das wiederum fachmännisch aus zwei überdimensionalen anderen Bandbussen höchst professionell zusammengenäht wurde. Inklusive Vollausstattung. Das Luxus-Mediapaket inklusive Spielekonsole und Großleinwand. Man will ja auch repräsentieren. Weltklasse.

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Dieser unübersichtliche Raum birgt aber natürlich auch Gefahren. Dem Fahrer im Vorderbereich ist nicht unbedingt direkt ersichtlich wie viele Personen sich zu welchem Zeitpunkt wo aufhalten. So kann es durchaus vorkommen, dass nach einem Tankstop unvermuteter Dinge zum Kickstart angesetzt wird, während sich gewisse Zigarren kurzfristig dazu entschlossen haben noch das ein oder andere Utensil aus dem Gepäckraum zu holen. Man lernt. Kommunikation ist alles. Immerhin gab es keine Verletzten.
Schön ist, dass in Frankreich jegliche Blitzer rechtzeitig angekündigt werden. Dumm nur, dass man trotzdem volles Rohr durchknattert. Leider wurden hierfür keine Budgetreserven eingeplant. So muss halt die ein oder andere CD mehr erkauft werden. Kein Problem. Wir haben genug dabei. Und zwar BRANDNEU!
Cash ist übrigens Zahlmethode Nr.1. Kreditkarten funktionieren nicht. Liegt mit Sicherheit nicht an gnadenlos überzogenen Limits.

Gegen 23:30 Uhr ist man dan doch am Ziel angekommen. Erste Etappe: Anreise. Check.
Morgen geht’s dann zum ersten mal richtig rund in Saint-Lô, Club Normandie. Wir sind heiß drauf, scharren mit den Füßen. Bring it on!

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Music, Studio - posted on März 2, 2016 by

Skandal!!!

…die Ereignisse überschlagen sich! Der Teaser des neuen Albums gelangt insgeheim in die Öffentlichkeit ohne dass wir es wissen. Sabotage!!

Ihr habt ihn euch doch hoffentlich noch nicht bis zum Ende angeschaut?! Dem großen unfassbaren Finale im Vampirhaus der Hölle a la „From Dusk Till Dawn?“
Nein?? Na dann ran an den Speck! Weltpremiere!! Ab geht die wilde Fahrt! Mama, da brennt die Muschi!!

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