Uncategorized - posted on März 11, 2016 by

Die ultimative Pussytour – Tag 1 – KICKOFF

Johnny On-The-Spot auf großer Fahrt. 4.500km sollen es insgesamt werden. 8 Supportshows der großartigen Nashville Pussy in 10 Tagen. Einmal durch Frankreich über Spanien und zurück. Die erste Etappe legt mit knapp 1.000km Anreise schon mal gut los.

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Die Stimmung ist ausgelassen. Noch. Es machen sich bereits die ersten nervtötenden Eigenschaften diverser egozentrische und aufbrausender Sänger bemerkbar. Diese Umstände könnten jederzeit zu einer Eskalation und potentieller Gefährdung des Gesamtunternehmens, ja, sogar zum Ende einer großen Bandgeschichte führen.
Ist natürlich alles quatsch.
Mit nur 2 Stunden Verspätung war dann tatsächlich alles soweit in den übermäßig überproportionalen Tourbus eingeladen. Ein Gefährt, so vermutet man, das wiederum fachmännisch aus zwei überdimensionalen anderen Bandbussen höchst professionell zusammengenäht wurde. Inklusive Vollausstattung. Das Luxus-Mediapaket inklusive Spielekonsole und Großleinwand. Man will ja auch repräsentieren. Weltklasse.

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Dieser unübersichtliche Raum birgt aber natürlich auch Gefahren. Dem Fahrer im Vorderbereich ist nicht unbedingt direkt ersichtlich wie viele Personen sich zu welchem Zeitpunkt wo aufhalten. So kann es durchaus vorkommen, dass nach einem Tankstop unvermuteter Dinge zum Kickstart angesetzt wird, während sich gewisse Zigarren kurzfristig dazu entschlossen haben noch das ein oder andere Utensil aus dem Gepäckraum zu holen. Man lernt. Kommunikation ist alles. Immerhin gab es keine Verletzten.
Schön ist, dass in Frankreich jegliche Blitzer rechtzeitig angekündigt werden. Dumm nur, dass man trotzdem volles Rohr durchknattert. Leider wurden hierfür keine Budgetreserven eingeplant. So muss halt die ein oder andere CD mehr erkauft werden. Kein Problem. Wir haben genug dabei. Und zwar BRANDNEU!
Cash ist übrigens Zahlmethode Nr.1. Kreditkarten funktionieren nicht. Liegt mit Sicherheit nicht an gnadenlos überzogenen Limits.

Gegen 23:30 Uhr ist man dan doch am Ziel angekommen. Erste Etappe: Anreise. Check.
Morgen geht’s dann zum ersten mal richtig rund in Saint-Lô, Club Normandie. Wir sind heiß drauf, scharren mit den Füßen. Bring it on!